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Die neuartige Behandlungsmethode mit niederfrequentem Ultraschall wurde eigens für die Schmerzbehandlung an Muskeln, Sehnen und Gelenken entwickelt. Besondere Vorteile der Methode sind die leichte Anwendung und schnelle Wirksamkeit. Eine besondere Einarbeitung für den Therapeuten ist nicht notwendig. Unter fachlicher Anleitung kann die Behandlung bei geeigneter Indikation auch vom Patienten, Angehörigen oder anderen Personen zu Hause durchgeführt werden.

Indikationen
Auf Basis vorliegender Untersuchungen, gesammelter Erfahrungen und Literatur sind für den niederfrequenten therapeutischen Ultraschall besonders geeignet:
• Muskuläres Schmerzsyndrom (z. B. myofasziale Triggerpunkte, Muskelverhärtungen)
• Arthrose aller Stadien
• Enthesiopathien (z. B. Tennisellenbogen, Golferellenbogen)
• lokale Knochenschmerzen (z. B. Fersensporn, Kokzygodynie)

Die Aufzählung entspricht in etwa auch der Rangfolge der erwarteten Wirksamkeit nach dem gegenwärtigen Erfahrungsstand. Das muskuläre Schmerzsyndrom ist der eindeutige Favorit. Oft genügen wenige Behandlungen, um z. B. Muskelverspannungen zu lösen, Schmerzen zu lindern oder ganz zu beseitgen. Durch die große physikalische Eindringtiefe werden z. B. die gefürchteten und besonders schmerzenden Triggerpunkte sicher erreicht. Ideal ist eine kurze Massage im Anschluss an die Ultraschallbehandlung. Ergebnis ist eine schnelle Schmerzfreiheit mit guter Langzeitwirkung.

Übersicht der bekannten Anwendungsgebiete

• Beeinflussung von myofaszialen Triggerpunkten und Muskelverspannungen
• Beschleunigung der Muskelregeneration nach körperlicher Belastung
• Verbesserung der Mobilität und Schmerzlinderung bei zervikalem und lumbalem Schmerzsyndrom
• Schmerzlinderung bei aktivierten Arthrosen und chronischer Arthritis an Hand-, Ellenbogen-, Schulter-, Hüft-, Knie- und Fußgelenken
• Mobilitätsverbesserung und Schmerzlinderung bei Tendinosen, Kalzifizierungen, Kontrakturen u. a.
• Beschleunigung der Regeneration bei Weichteil-, Sehnen- und Bänderverletzungen
• Anregung und Beschleunigung der Knochenheilung
• Effektivitätserhöhung bewegungs- und manuell-therapeutischer Maßnahmen
• Dermato-kosmetische Maßnahmen (Verbesserung der Gewebetrophik, Aufweichung keloider Strukturen etc.)


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Vereinfacht betrachtet wirkt niederfrequenter Ultraschall wie ein Katalysator, der die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und stimuliert. Wichtig für die Funktionswiederherstellung und Schmerzbehandlung an Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken sowie bei Weichteilverletzungen sind eine verbesserte Trophik und beschleunigte Resorption, eine Muskeldetonisierung und Dämpfung der Schmerzrezeptoren. Die spezifischen physikalischen Eigenschaften des niederfrequenten Ultraschalls führen zu ausgeprägten physiologischen Effekten, wie einer erhöhten Mikrozirkulation, einem gesteigerten lymphatischen Transport, einer verringerten Plasmaviskosität, einem beschleunigten Stoffwechsel.

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Kontraindikationen

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind folgende Hauptgegenanzeigen zu beachten:
• akute massive Hautentzündungen
• Haut- und Knochentumore
• Schwangerschaft
• Tinnitusakute Phlebothrombosen
• akute Blutungen
• Beschallungen am Kopf
• Beschallung der Keimdrüsen
• Thoraxbereich bei Kindern

Patienten mit Empfindungsstörungen im Behandlungsgebiet dürfen nicht beschallt werden. Bei Behandlungen im Nackenbereichen müssen höhere Dermatome als C3 vermieden werden.

Anwendung bei Implantaten

Passive Implantate (Metalle, Kunststoffe, Keramiken), z. B. künstliche Gelenke, sind keine grundsätzliche Kontraindikation. Bei aktiven Implantaten, wie Herzschrittmachern, Neurostimulatoren, Insulinpumpen etc., ist eine Ultraschallbehandlung mit Einschränkungen möglich.
Eine abschließende Entscheidung kann für diesen Fall nur der zuständige Arzt oder Therapeut treffen.

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Datenblatt ultraPuls M [105 KB]

Prospekt "Schmerzen wegschallen" [1.268 KB]